Sprüch ond Witz

Sprüch ond Witz

Schee, daß de do bisch!

Wegbeschreibong

Wie mr mi fendat:
Wenn de vo Pfäffinga kommsch isch vor em Ortsschild rechter Hand dr Holzweg. Do fersch dra vorbei en dr Flecka nei. Noch dr Fussgängerampel isch noch hondert Meter linker Hand ‚d Moschtgass. Gegaiber vo dr Eifahrt zur Moschtgass uff dr andara Schtrossaseit isch ‚d Nommer Achtadreissig vo dr Poltrenger Hauptschtross. Do fendesch mi. Wenn onna nermerd uffmacht semmer oba em Garta.

Fasnetsversle aus Grosselfingen!

Du alte Karfunzel,
du zahrafflets Tier.
Hosch Hoor uffm Buckel
wie a Heuberger Stier!

Leib ond Seel

„Muader, ‚d Oma ischt doch jetzt em Hemmel.“ „Jo, Bua.“ „Aber Muader, worom hot mr se no erscht vergraba?“
„Ha, weil der Leib bleibt em Boda ond die Säle fahrt gen Himmel.“
„Muader, aber i will amol mei Sach beianander b’halta, gell!“

MPU

Der Frieder hat den Führerschein abgeben müssen weil er betrunken am Steuer saß als er vom Stammtisch im Adler nach Hause fahren wollte. Bei der fälligen MPU
( Medizinisch-psychologische Untetrsuchung ) trifft er den Karle. Der erzählt ihm, daß der Prüfer gefragt hätte was der Unterschied zwischen einem Krokodil und einem Bussard sei. Da häbe er blitzschnell geantwortet:“Ha, s Krokodil ischt ein Reptil und der Bussard ischt ein Greifvogel!“ Da häbe er seinen Lappen sofort wieder bekommen.“Dees isch jo oifach!“, sait do dr Frieder. Als er an der Reihe ist stellt ihm der Prüfer folgende Frage:“Was ist der Unterschied zwischen einem Ochsen und einem Adler?“ Der Frieder antwortet blitzschnell:“ Dr Ochsa hot am Meedich Ruhetag ond dr Adler am Daischtich!“

Bus em Wald

Zwoi Zahnstocher gangat durch da Wald. Do lauft zmol an Igel vorbei. Sait der oine Zahnstocher zom andara:“I han gar net gwisst, daß do an Bus fährt!“

Verbrecher

Dr alte Gemeinde- und Kirchenrat Heiner Reichle liegt em Sterba. Er sait ganz leis zu seim Weib:“Jetzt losch noch em Pfarrer ond am Schultes schicka.“ Als beide Herren das Zimmer betreten sait dr Heiner:“Oiner rechts nahocka ond oiner links nahocka.“
Nach etwa einer halben Stunde frogt dr Schultes:“Heiner, worom sollat mir oiner rechts nahocka ond oiner links nahocka?“ Dr Heiner sait arg leis:“Weil i sterba will wie dr Heiland.“ Noch ama guada Weile frogt dr Pfarrer:“Heiner, worom willsch du sterba wie dr Heiland?“ „Jo,“ sprach dr Heiner klar und deutlich,“zwischa zwoi Verbrecher!“ Und verschied.

Lob und Replik

Der Pfarrer geht zu einem Gartengrundstück, das dereinst sehr verwildert war und vom Frieder auf sehr ansehnliche Weise instandgesetzt worden ist. „Frieder, dees isch ebbes scheens, was du ond dr Herrgott dohanna gschaffa hent!“ „Jo, Herr Pfarrer, do hettet se dees Stickle amol säha solla wo’s der no alloi bewirtschaftet hot!“

Der heenige Bus

Die Klasse 1b der Grundschule Vesperweiler macht einen Ausflug mit dem Bus auf die Schwäbische Alb zur Bärenhöhle. Mitten auf der Strecke bleibt der Bus einfach stehen. Der Fahrer steigt aus und schaut beim Motor nach was kaputt sein könnte. Da sagt nach einer Weile ’s Fritzle zu ihm:“I woiss was he isch!“ Der Busfahrer antwortet:“Oh Kerle, gang nei ond hock de auf eine femf Buchstaba.“ Nach einer Weile steht ’s Fritzle wieder vor ihm. „I woiss was he isch!“ „Kerle, i hau gsait du sollesch neihocka!“ Kaum drei Minuten später steht wiederum ’s Fritzle vor ihm:“I woiss was he isch!“ Der Busfahrer, leicht gereizt:“Jaa, ond was isch he!?
Do sait ’s Fritzle:“Dr Bus isch he!“

Weltondergang

Was sait an Schwob zu seinara Frau wenn er em Radio heert, daß en zwoi Stond ‚d Welt ontergoht?
„Erna, jetzt machsch en älle Zemmer Licht!“

Gsait ond net gsait

Sitzad drei Männer am Tresen. Sait dr oine zom andara:“Ond, was saisch?“ Sait dr Dritte:“Ha, er sait net so ond au net so, sonschd hoissts er häb so ond so gsait!“ Der Rest ist Schweigen.

Iberlegonga!

Mir sen bloss bei oinara Sach unbescheiden ond dees isch die Bescheidenheit!
Richtig luschdig sem mir ausserdem meischdens erschd bei de traurige Lieder!
Auf jeden Fall isch dees besser wie ebbes was net so gut isch!

Neier Arsch

Jetztich ben i noch Stuagert na gfahra, weil i mir amol an neia Bobbes han kaufa wella, weil mei alts Fiedle a Loch ghet hot. No waret bei dene Daggel z Stuagert gar koine vorrätig. No han i mir halt a neie Hos kauft, daß mr’s wenigschtens net so sieht.

Keenich

Der Frieder kommt aus Stuttgart zurück und es entspinnt sich folgender Dialog zwischen ihm und seiner Frau: Wo bisch gwä en Stuagert?“ „Beim Keenich ben e gwä!“ „Ja, ond verzähl, wa hot er gsait?“ „Wa wurd er gsait hau, er hot gsait: Karlene, der Frieder isch do, gang en Keller na ond hol a Kriagle Moscht ruff ond guck ob no a Sauerkraut em Raierle isch!“

Iberlegonga

Jo, do sag i net noi, oder net?

Abhänga kasch an Schenka!
Abhänga kasch em Freibad!
Abhänga kasch oin beim Wettrenne!

Ein Gepräch zwischen Frau und Mann:
„Wo bisch gwä?“ „En dr Kirch.“ „Iber was hot dr Pfarrer predigt?“ „Iber’d Send.“ „Was hot er drzua gsait?“ „Er war net drfir.“

A Hitz häb’s, sait se, hätts!

Isch dees a Hitz! I hock en meim Karra dren ond säh oin em Wald spaziera. Do ischs mr als ob I en meim Karra dren eigschperrt wär. Lenkrad en dr Hand, eine Tonne Stahl durch’d Landschaft wuchta, Krach om de romm, aus em Radio Staumeldonga. I fahr em Karréé em Krengel rom ond fend koin Platz zom da Karra naschtella. Näxsch mol bleib i drhoim ond hock mi en da Keller bei dera obachana Hitz, Heidanei!

Goischt

Karle on Karlene hocked mitanander uff’m Sofa:
„Karle, du stirbsch amol an leichta Tod.“
„Woroma?“
„Ha, viel Geischt zom uffgäa hosch jo net.“

Mittelweg

Der Karle isch en dr Stadt gwä.
Sei Weib will wissa wen er troffa hot.
Der Karle sait:“Der Frieder haun e troffa.“
„Wa hot er g’schwätzt?“
„20 Euro hätt i eam verdlena solla.“
„Ond, wa hosch dau?“
„I hau denkt, gib i’s eam net, isch er narret; gib i’s eam, haun i die 20 Euro gsäh, no han i da goldene Mittelweg gnomma, LeckmiamArsch gsait ond hau eam oine bacha!“

Onderschied

Sait dr Oine zom Andara:
„Was isch dr Onderschied zwischa koschdalos ond omsonscht?“
Sait dr Andere:“Dees woiss i net.“
„Also siehsch, der Onderschied isch, wo i en’d Schul ganga be, wars koschtalos. Bei dir aber wars omsonscht!“

Beinoh

Do hockt a Student en ara Wirtschaft en Tiibenga ond sait zu seim Nochber:“Ich schreibe seit zwei Jahren vor dem Zu Bett gehen meine Gedanken in ein Buch!“ Lang sait dr Nochber nix. Z’mol spricht er:“Ha, do werdet se scho beinoh zwoi Seita vool hau!“

Kuah

Goht a Kuah en Bäckerlada ond sait zom Bäcker:
„I hätt gern a Brot!“
Sait dr Bäcker:“A Weissbrot oder a Schwarzbrot?“
Sait dia Kuah:“Isch mir egal, i ben mit em Fahrrad do!“

Rega

Sait dr oi zom andara:“(Unterlippe vorschieben) I woiss au net, mir rägnets ällaweil en’d Lapp nei!“ Sait dr andere zom oina:“(Unterlippe zurückschieben) Dees ka mir net passiera!“

Vorteile/Nachteile

Die Mutter zur Tochter nach der Vorstellung ihres neuen Freundes: „Was hot er fir an Fehler?“ „Er raucht.“ „Den nemmsch net, dees lot net noch!“
Ein paar Wochen später nach der Vorstellung des neuen Verehrers: „Ond, was hot der fir an Fehler?“ „Er bläderlet ällamol.“ „Den nemmsch net, dees lot net noch!“
Nach ein paar weiteren Wochen wurde wiederum ein neuer Kandidat vorgestellt: „Ond, was hot der fir an Fehler?“ „Der will ällaweil.“ „Den nemmsch, dees loht noch!“

Wahla

Die wo drhoim nix z’meldat hen, leant sich en a Rot, an Ausschuss oder en sonscht a Gremium wähla, drmit se obads uffgrommt sen on net em Weg romstandet.

Mahlzeit 2

Aus einer mittelgroßen Gemeinde im Steinlachtal:
Vater zum Sohn vor dem Mittagessen:“Sei so guat ond hol mr a Kriagle Moscht aus em Keller!“ Als der Sohn aus dem Keller zurückkommt wird bereits gegessen. „Du, Vadder..“ „Sei ruhig, beim Essa wurd net gschwätzt!“ Nach einer Weile:“Du Vadder…“ „I hau doch gsait, beim Essa wurd net gschwätzt!“ „Du Vadder…“ „Jetzt bisch aber ruhig!“ Als der Vater mit Essen fertig ist sagt er:“Jetzt Bua, schwätz!“ „Du, Vadder, i hau bloss saga wella, daß i da Moschthahna nemme zua brocht han, aber s isch net schlemm, i hau an Kratta drontergschdellt!“

Mahlzeit 1

Der Vater sitzt mit seinen drei Söhnen beim Mittagessen.
Da sagt der Erste:
„Vadder, an deim Riaßel hangt a Spätzle!“
Der Zweite:
„Sait mer au zu Vadders Gosch Riaßel?“
Der Dritte:
„Vadder, wenn de der dees g`falla läsch,
bisch der graischt Dackel!“

Domm ond bleed

Stellsch de bleed hältsch da Schwachsinn guat aus!
Wenn de domm bisch fällts domm sei leicht!
Ganz bleed muasch de net aschtella, s langt halba bleed!

Schee

„Woisch“, sait dr Karle,“kasch du dir vorstella was am Verheiratetsei so schee isch? Dees isch wenn i mit meiner Karlene zamma obads auf em Sofa sitz ond mir lesat ons gegaseitig aus onsere Sparbichle vor!“

Au a Eistellong

Beim Essa weit firre!
Beim Trenka weit hentere!
Ond von der Arbeit weit fort!

Sproch ond Schrift

A Sprooch wurd gschprocha.
A Schrift wurd gschrieba.
Wie ka mr noch dr Schrift schwätza?

A kloiner Onterschied

Laisa ond Loisa! Laisa sen Linsen ond Loisa sen Fahrspuren!

Lau

Der Fernsäh auslau
Zeidong liega lau
En der Keller gau
Moscht ens Kriagle lau
En da Garta gau
Sonn scheina lau

Rechna

Sait der Lehrer zum Fritzle: „Nemma mr mol a, du hosch 30 €. Jetzt gibsch deim Vadder femf €, deira Muader femf € ond deirer Schweschder femf €. Wieviel hosch no ibrig?“ „Ha, dreissig €!“, antwortet `s Fritzle. „Worom dees?“, sait der Lehrer. „I be doch net bleed ond verschenk mei guads Geld an`d Verwandtschaft!“

Gsi ond gwä

Ein Berliner, ein Schweizer und ein Schwabe sitzen im Zug von Zürich nach Stuttgart. Der Schweizer fragt den Berliner:“ Sind Sie au z`Züri gsi?“ Der Berliner schaut den Schwaben fragend an. Dieser erläutert:“ Er moint gwä!“

Geld

Wenn de a G´schäft afangsch,
muasch erscht mol Geld NEISTECKA!
Wenn dees wa de HOSCH do drzua net ganz langt,
muasch Geld UFFNEMMA!
Wenn a Rate fällig wurd,, muasch Geld BRENGA!
Wenn ebbes ibrig isch, kasch´s ALEGA!

Mathmatik

Wenns druff akommt, rechnet mir au mit Mathematik!
Do drmit kasch rechna, wenn de ois ond ois zemmazähla willsch ond brauchsch drzua an Taschamathematiker!

Relativ

Was isch relativ?
Wenn de nix hosch, isch wenig au viel!

No ond nomm

No ond na ond nom!
„Noched gang i na no nom, wenn mr´s no drnoch isch!
No kasch na au no nomkomma!“
„Guat, no komm i no noched no anandernoch nom!“

Gucka ond glauba

Jetzt guck amol genau na
guck amol ganz genau na
ond no denksch amol noch
denksch amol ausfihrlich noch
ond dees was no ibrig bleibt
dees glaubsch

Gucka

Wenn de ällaweil so duasch,
wie de scho ällaweil doa hosch,
kriagsch bloss dees was de scho ällaweil kriagt hosch.
Em Fall de ebbes anders witt, muasch ebbes anders doa!
Also, wenn d´r dees net g´fellt was em Fernsäh kommt,
noh gucksch halt en´d andere Richtong!

Was isch omasuscht?

Was koschtet nix ond isch doch onterhaltsam?
A Gerichtsverhandlong,
hauptsächlich die wo´s om Beleidigong goht!
A G´moindsrotssitzong, nadirlich am Beschda en Tiibenga!
A Ortschaftsrotssitzong, a Bürgerversammlong,
a Wahlversammlong, a Demonschtration,
an Spaziergang, a scheene Aussicht,
an Gottesdienscht,
an Schwatz uff dr Strooß, an Blick zom Sternahemmel, ……..

Mascheena

Du muasch mit Mascheena schaffa, net mit Ersatztoil!

Fahra lassa

Eine Frau fährt in einem völlig überfüllten Wagen der Stuttgarter Strassenbahn. Sie beschwert sich darüber beim Schaffner:“ Saget Sie mol, kennad Sie bei dem Andrang net zwoi Waga fahra lassa!?“ „Gnädige Frau, dees isch doch wie bei ihne. Do ka dr Andrang sei wie´n er will, wenn Se bloss oin em Depot hen kennad Se au koine zwoi fahra lassa!“

A Rätsel

Ulm isch doch a scheene Stadt,
wo aber dees Deng net hot.
Bei de Jongfra ka mr´s fenda,
bei de Weiber ischs dohenda.
D´Brotwurscht hot´s zwoimol, aber net am Zipfel,
d´r Berg hot´s oimol, aber net am Gipfel,
d´r Herr hot´s dohenda ond d´ Frau en dr Mitt´,
d´ Knächt ond d´ Mägd die hends gar it!

Freindlich!

Komm amol, no gucksch amol, no siehsch amol!
Heer amol, no woisch amol, no denksch amol!
Hock her amol, no isch amol ond trenksch amol!
Schwätz amol, wie gohts amol, wie laufts amol?!

Woisch wa?

Wenn nix passiert, isch´s emmer am beschda!

Genuss

Mit dr dreckata Schaffhos uff a neis Sofa naliega
ond koiner siehts
bloss i
dees isch der Gipfel des Genusses!

Gemeinsamkeiten

Kennsch du dees?
Du gosch en a anders Zemmer ond hosch koi Ahnong was de do wella hosch.
Am Telefo isch nia an Stift wenn de oin brauchsch.
S´ Telefokabel isch emmer verdreht ond du woisch net worom.
Wenn de dees kennsch, woisch was älle Menscha gemeinsam hen!

So isch no au wieder

Wer nix erheiert oder erbt, bleibt a armer Hond bis daß er sterbt.
Ond bloss die ällerärmschte Affa missed älles selber schaffa.

Guat

Wenn dir dei Frau ebbes Guats kocht hot, ond se frogt de ob´s dir g´schmeckt häbe, ond du antwortesch:
„I sag scho wenns net recht isch.“
Wärs no net besser du saisch:
„Guat g´schmeckt hots net schlecht?“ Ha?

Zom Zählalerna!

Saget die Acht zu dene Sieba:
Mir Sechs send die fenf Beschte,
weil mir Vier vo dene Drei jo scho die zwoi Oinzige sen!

Grösse

Was isch groß? D´Welt!
Was isch graißer! S´Weltall!
Was isch´s graischde? Linsa mit Spätzle ond Saitawiirscht!

Mooschd

Moinsch maaschd Mooschd?
Wenn de da Mooschd et maaschd,
s´giit fei au a feis Weile!
Wie hoissts doch do en dem Gedicht:
„Weile, doch, du bist so schön!“

Kamel

Zum Verständnis eines Missverständnisses!
In der Wüste reitet oiner uff ama Kamel. A anderer iberholt ean mit ama Fahrrad. No sait dr oi zom andara: „Sag amol, muasch du net schwitza, wenn de so schnell fährsch?“ „Noi,“ sait der Ma auf dem Fahrrad, „mich kühlt der Fahrtwind.“ Der auf´m Kamel überlegt a Weile ond wo er den Radfahrer nemme sieht, fängt er a sei Kamel gottsmillionisch azomtreiba, weil er au a bissle kiahler will. Noch ara Stond fällt das Kamel om und isch daud. Der Ma kratzt sich am Kopf: „Jetzt isch mir doch glatt mei Kamel verfraura!“

A Rezept

Hackfloisch, Zwiebel, Peitschastecka,
wasserg`woichte Doppelwecka,
Peterleng ond Brät,
älles durch da Floischwolf dräht!
Oier driber, Salz ond Pfeffer,
geit a Toigle, geit an Treffer,
grad fir´d Nudelböda g`richt
ond schau kriagt dia Sach a G´sicht!
Drufg`schmiert, zuadeckt, tollt ond g`schnitta,
net lang g`facklet mai ond ditta,
nei en´d Briah ond ufkocht g´schwend,
selber schuld wer´s Maul verbrennt!
Mit der Gabel isch´s a Ehr´, mit ´m Löffel kriagt mr mehr!

Uffhera ond afanga

Manchmol sott mr ebbes uffhera,
weil mr sonscht net afanga ka,
sonscht hert dees nia uff.

Gerechtigkeit

„Justitia hält eine Waage, doch das Gericht droht mit dem Schwert!“ Sind die Antworten des Angeklagten dazu geeignet die Richter milde zu stimmen?
Die Richter betreten den Saal. Der Angeklagte wird aufgefordert aufzustehen, was er nicht tut mit den Worten: „I stand auf, wenn i uff da Abort muss!“ Der vorsitzende Richter beginnt mit der Verhandlung: „Herr Scheufele, wie heissen Sie?“ Angeklagter: „Dees isch amol a saublöde Frog!“ Der Richter fährt fort: „Wann sind Sie geboren?“ Angeklagter: „Dess sag i ihne net, Sie schenket mir doch sowieso nix!“

Was ist der Unterschied zwischen Philosophie, Metaphysik und Theologie?

Philosophie ist, wenn einer in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht.
Metaphysik ist, wenn einer in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die nicht da ist.
Theologie ist, wenn einer in einem dunklen Zimmer mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und plötzlich ruft: „Ich hab´ Sie!“.

Saua

Kasch saua wie de willsch,
du holsch dich selber net ei.

Fasnetsspruch

Dronta en dr Schillerstrooß wohnt dr Hüle-Beck,
streckt sein Arsch zom Fenschter naus,
mr moint ´s isch an Weck;
s´isch koin Weck, s´isch koin Weck,
s´isch dr Arsch vom Hüle-Beck!

Wella

Wenn i derf wie´n i will, kann i net wie´n i soll.
Wen i ka wie´n i derf, soll i net wie´n i will.
Ka´n i wella, soll i net derfa.
Derf i solla, ka´n i net wella.
Woher soll jetzt i wissa was i will?

Guck do na

Wenn i di so aguck ond du mi so agucksch,
kasch du en mi neigucka? Ka i en di neigucka?